Der Sommer ist vorbei.

 

Ganz leicht spüren die Pflanzen

den frühen Hauch windiger Kälte

und tragen morgens bereits Tau

auf ihren grünen Kleidern.

 

Im ersten Tageslicht frösteln

Tiere und Menschen, erwarten

die aufsteigende Sonne, hoffen

auf wohlige Wärme noch über Tag.

 

Morgendliche Wolkenbilder am

Himmel konkurrieren mit nachts

unter tiefblauem Firmament

vielzählig leuchtenden Sternen.

 

Winde quirlen wechselnde Wetter

zusammen und bewirken Nässe,

die nun nicht mehr wie im Frühjahr

zu Wachstum hilft, sondern erdrückt.

 

Bauern eilen, ihre Ernten zu bergen,

Scheunen und Fässer reichlich zu füllen.

In den Gärten reifen Obste und Gemüse.

Wälder bergen Pilz- und Beerengrüße.

 

Der Mensch erahnt, es naht der Herbst.

Zeitig kündigt er sich an, setzt erste

Zeichen überall in die Natur, um bald

die Wälder kräftig bunt zu färben.

 

Geht hin und schaut den Reigen in der Flur,

die jetzt in ihrer dritten Hoch-Zeit steht.

Von morgens bis zum späten Abend lässt

sich erkennen, was verändernd vor sich geht.

 

(©skb08-2013)

Eine BOTSCHAFT in zartem Rot erhalten?

 


Allein oder nein? Foto: SK Böhme,2010

 

Zweisamkeit

 

ist die Harmonie des Nebeneinander im Miteinander.

 

Einsamkeit ist

seelischer Alleingang.

 

So ist die

Gemeinsamkeit ...


das Resultat gelebter Erfahrung 

aus Einsamkeit und Zweisamkeit.  

                           

                      ©skb

Musik zum Thema Liebe auf YouTube mit Bariton Helmut Grundmann (Link)

Steffi Böhme bei Yasni